
Voraussetzungen
Belastbarkeit
Eine Unternehmensgründung geht immer mit hohen körperlichen und nervlichen Belastungen einher. Zudem arbeiten Sie als D.O.G.S.-Coach zu allen Jahreszeiten und Wetterbedingungen überwiegend im Freien. Ein Spaziergang im Regen oder bei Minustemperaturen ist nicht vergleichbar mit einer stunden- und tagelangen Tätigkeit als Hundetrainer unter entsprechenden Bedingungen.
Finanzielles Polster
Besitzen Sie die finanziellen Mittel und Reserven für das Studium (Studiengebühr, Fahrt und Unterkunft, ggf. Verdienstausfall) sowie den Aufbau eines eigenen Betriebes und die Abdeckung Ihrer privaten Verpflichtungen? Bitte seien Sie sich bewusst, dass jedes Unternehmen Zeit braucht, bis es sich auf dem Markt etabliert hat. Rechnen Sie ein, dass Sie in den ersten zwei bis drei Jahren von der Tätigkeit nicht Ihren Lebensunterhalt decken können. Prüfen Sie vor einer Bewerbung Ihre finanziellen Möglichkeiten, Förderungsmittel und Darlehensangebote. Sprechen Sie mit Ihrem Steuerberater und erstellen Sie einen Finanzierungsplan.
Kenntnisse über Hundetraining
Es sind keine fachspezifischen Vorkenntnisse zum Hundetraining notwendig. Sie sollten allerdings Halter eines Hundes sein oder zumindest einmal gewesen sein.
Mindestalter
Da Sie sich mit einem eigenen Zentrum für Menschen mit Hund selbstständig machen, einen Betrieb gründen und führen, setzen wir ein Mindestalter von 25 Jahren voraus.
Sozialkompetenz
Sie sollten die Arbeit mit Menschen spannend finden. Täglich den unterschiedlichsten Menschen das Training mit dem eigenen Hund nahe zu bringen setzt ein hohes Maß an Sozialkompetenz voraus.
Praktikum
Ein Praktikum in einem Zentrum für Menschen mit Hund kann Ihnen einen Einblick in die Tätigkeit als D.O.G.S.-Coach geben und helfen, Ihre Entscheidung für oder gegen eine D.O.G.S.-Partnerschaft in unserem Netzwerk zu treffen. Bei Interesse erkundigen Sie sich bitte beim Zentrum Ihrer Wahl nach möglichen Praktikumszeiten und –kosten.
Unternehmerisches Denken und Handeln
Der Erfolg Ihres Zentrums für Menschen mit Hund steht und fällt mit Ihrem unternehmerischen Handeln. Betriebliches Denken und Handeln sowie ein hohes Bewusstsein für Eigenverantwortlichkeit sind mindestens ebenso entscheidend für Ihren langfristigen Erfolg wie die hohe Fachkompetenz, die wir im Studium vermitteln.
Unterstützung im privaten Umfeld
Die Menschen in Ihrem privaten Umfeld sollten voll hinter Ihnen stehen. Seien Sie sich der Tragweite einer Selbständigkeit bewusst. Haben Sie auch bei auftretenden Problemen über einen längeren Zeitraum Unterstützung? Bedenken Sie auch die finanziellen und zeitlichen Einschränkungen und deren Auswirkungen auf Ihre Familie. Freie Abende und Wochenenden sind bei den meisten Selbstständigen eher eine Ausnahme.
Zeitliche Flexibilität und Belastbarkeit
Beachten Sie neben den Studientagen auch die Zeiten für An- und Abreise sowie Vor- und Nacharbeitung der Inhalte. Beachten Sie vor allem die für den Aufbau und Ausbau Ihres Zentrums für Menschen mit Hund notwendige Zeit. Sie werden einen Großteil Ihrer Zeit nicht nur für Training mit Menschen und Ihren Hunden aufwenden, sondern für administrative und organisatorische Arbeiten, regionale Kooperationen und Werbemaßnahmen usw. Ihre Begeisterung, Ihr Verständnis und Ihr Engagement für diese betrieblichen Dinge müssen ebenso vorhanden sein wie Ihre Leidenschaft für die Arbeit mit Menschen und Hunden.
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Wenn man selbstständig ist, bedeutet das, dass man
selbst und ständig arbeitet. Man muss sich also immer wieder selbst
motivieren, sich um alles selber kümmern und hat eigentlich nie
Feierabend. Aber man kann sich auch seine Zeit selbst einteilen, muss
keine Anweisungen eines Chefs befolgen und ist für alles selber
verantwortlich. Das alles war mir von Anfang an bewusst, auch dass ich
am Wochenende viel arbeiten muss. Aber da mir meine tägliche Arbeit sehr
viel Spaß macht, ist das alles kein Problem für mich.
(Carola Schulze, Zentrum für Menschen mit Hund Köthen/Dessau)
Meine
Arbeit ist aufregend und sehr spannend, anstrengend und doch nicht
überfordernd, stressig und wieder nicht stressig, da es positiver Stress
ist. Ich freue mich täglich, Menschen kennen zu lernen und sie
weiterentwickeln zu dürfen.
(Torsten Kurz, Zentrum für Menschen mit Hund Dresden/Kamenz)
Die
Arbeit als DOGS Coach beinhaltet leider nicht nur die Arbeit mit den
Kunden und deren Vierbeiner. Für mich sind die organisatorischen
Tätigkeiten die anstrengendsten. Ich habe daher eine Bürokraft, die mich
unterstützt, damit ich mehrheitlich das tun kann, was mir Spaß macht.
Alles in allem ist diese Arbeit unglaublich bereichernd und ich würde diesen Schritt jederzeit wieder tun.
(Sabrina Krebs, Zentrum für Menschen mit Hund München)
Für
die Entscheidung diesen Schritt zu gehen ließ ich mir damals viel Zeit
und machte es mir nicht leicht. Heute weiß ich es war die beste, so
gravierende und alles ändernde Entscheidung die ich je getroffen hatte.
(Vera Schmitz, Zentrum für Menschen mit Hund Mainz/Bad Kreuznach)